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Modedesign – Profil durch individuelle Designschwerpunkte

Modedesigner und Modedesignerinnen entwickeln komplexe ästhetische Konzepte, setzen sie in Prototypen um und kommunizieren ihre Lösungen auf darstellerischer Ebene. Die Ergebnisse sind sowohl projektspezifisch entwickelte, marktorientierte Produkte als auch gleichzeitig Medien verschiedener kultureller und gesellschaftlicher Prozesse. Mode produziert Deutungsangebote für die symbolische Interaktion in der Gesellschaft. Über die Gestaltung von Mode und Bekleidung hinaus beeinflussen und prägen Modedesignerinnen und Modedesigner verschiedenste Facetten des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens – Lebensstile, Wohnkultur, bildende Kunst, Literatur und Theater.

Eine eigene Handschrift und der persönliche Stil sind essenzielle Unterscheidungsmerkmale auf dem Markt. Die Ausbildung künstlerischer und konzeptioneller Kreativität in Kombination mit handwerklichen, theoretischen und wissenschaftlichen Fähigkeiten wird ergänzt durch fachlich detaillierte Spezialisierungsangebote in bestimmten Markt- und Produktsegmenten. Durch gezielte Förderung können die Studierenden in individuellen Designschwerpunkten ihr persönliches Profil herausbilden.

Modedesignerinnen und Modedesigner arbeiten in allen Bereichen des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft, für nationale und internationale Modehäuser und in der Modeindustrie oder gründen ein eigenes Label. Sie verfügen über Gestaltungskompetenz und übernehmen Entwurfsverantwortung. Das Bachelorstudium Modedesign ermöglicht je nach Spezialisierung oder individueller Ausrichtung den Einstieg ins Berufsleben auf Junior-Designer-Level – für alle Sparten der nationalen und internationalen Modeindustrie, von Designerlabel, Haute Couture, Luxus-Brand bis Casual-, Sportsund Streetwear. Tätigkeiten im redaktionellen Bereich, aber auch in den nach wie vor weiter wachsenden Feldern von Styling, Scouting, Trendforecasting sind möglich.